Hugo Scheele (1881 Arnsberg - 1960 Zempin)

Hugo Scheele war ein bedeutender Maler / Graphiker / Schriftsteller, der von 1921 bis 1960 auf der Insel Usedom lebte und hier heimisch wurde. Seine Bilder erzählen vom einfachen und harten Leben an der Küste, seine auf das wesentliche reduzierte Malweise führt uns immer wieder in beeindruckender Weise die herbe Schönheit der Natur vor Augen.
Seine künstlerische Ausbildung führte ihn um die Jahrhundertwende an die hochangesehenen Kunstschulen nach Düsseldorf und Weimar; bedeutende Lehrer, wie Hans Olde oder Ludwig von Hofmann, deren Meisterschüler er war, bildeten ihn aus. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen war er für den Villa Romana-Preis vorgesehen. Nach jahrelangen Studienreisen im Mittelmeerraum beendete er seine Studienzeit in Paris. 1921 ließ er sich in Zempin auf Usedom nieder, wo er in der "Villa Baltica" lebte und arbeitete. Seine Werke hängen heute sowohl in vielen privaten Haushalten, als auch in so bedeutenden Museen, wie dem Pommerschen Landesmuseum oder der Nationalgalerie in Berlin. Im Ortsbild von Zempin wird sein Wirken auf vielen Schautafeln lebendig gehalten.